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Suchergebnisse nach Stichwort: Bayer - Prime Quants

Bayer – Mustergültiges Pullback, aber...

Es geht wieder aufwärts für die Bayer-Aktie; gerade erst lief die Meldung über den Ticker, dass die Bank of America die Papiere mit einem deutlich angehobenen Kursziel (von 70 Euro auf 85 Euro) zum Kauf empfiehlt, da übernehmen die Scheine auch schon (zumindest vorübergehend) die Spitze im DAX-Tableau! Damit kann der gestrige Rücksetzer an die 200-Tage-Linie zwar als geradezu mustergültiges Pullback gewertet werden, auf der Oberseite muss jedoch noch mindestens einen Gang höher geschaltet werden, um neue Long-Signale zu generieren. Denn:

Bayer – Das gibt Ärger!

Dass es bei der heutigen Bayer-Hauptversammlung den ein oder anderen Disput geben würde, war zu erwarten gewesen. Dabei sprechen wir an dieser Stelle gar nicht über die toten Bienen, die Umweltschützer den Aktionären heute früh als eine Art „roten Teppich“ ausgelegt hatten. Sondern vielmehr um den Kursverlust, der sich seit der Monsanto-Übernahme angehäuft hat. Kurz zur Erinnerung: Bei der HV vor knapp einem Jahr stand die Aktie im Top bei 102,27 Euro; heute notierten die Papiere zur Eröffnung bei 61,15 Euro, Tendenz fallend. Das heißt:

Bayer – Klares Urteil!

Das hat sich die Konzernführung in Leverkusen vermutlich ganz anders gedacht – nachdem es noch vor zwei Wochen so aussah, als ob die zuständige Richterin in San Francisco dem Antrag auf Neuverhandlung im Glyphosat-Schadenersatzprozess gegen Monsanto stattgeben würde, kommt jetzt der Dämpfer: Neuverhandlung nein, lediglich die Höhe der Schadenersatzzahlung soll von 289 auf 78 Millionen US-Dollar gesenkt werden. Diese Wende von der Wende könnte Bayer teuer zu stehen kommen, denn allein in den USA warten noch rund 8.700 weitere Klagen zum Thema Glyphosat auf ihre Bearbeitung. Die Aktie reagierte heute Morgen entsprechend:

Bayer – Ein großes Fragezeichen

Es war nur eine kleine Meldung am Rande der großen Trump-Show: die tschechische Regierung will den Glyphosat-Einsatz in der Landwirtschaft ab dem kommenden Jahr deutlich einschränken. Damit macht das Agrarministerium in Prag von der Möglichkeit nationaler Verbote/Beschränkungen bei der Verwendung des höchst umstrittenen Unkrautvernichtungsmittels Gebrauch, nachdem die EU-Kommission vor knapp einem Jahr die Glyphosat-Zulassung noch bis 2022 verlängert hatte. Warum wir diese Randnotiz dennoch erwähnen? Weil es für Bayer in dieser Woche um einiges geht:

Bayer – Weiter abwärts!

Zum Wochenauftakt verliert die Aktie von Bayer wieder deutlich. Zwischenzeitlich standen Notierungen von 72,76 Euro als Preis für einen Anteilsschein von Bayer auf den Kurstafeln. Nach den deutlichen Verlusten der letzten Wochen setzt sich nun die Talfahrt einfach fort. Ein Ende ist nicht in Sicht und mittelfristig könnte es noch ganz bitter werden:

Bayer – Das Ding ist noch nicht durch!

Es soll ja mittlerweile Anleger geben, die das Thema „Bayer“ nicht mehr hören bzw. lesen können, doch für alle anderen hätte ich hier noch eine kleine Analyse zum Wochenstart. Wobei wir kurz die Faktenlage eruieren müssen: Vor zwei Wochen stürzten die Papiere der Leverkusener nach dem Monsanto-Urteil zweistellig ab und verbrannten dabei rund 10 Milliarden an Börsenwert. Im Tief schlug die Aktie anschließend sogar bei 75,50 Euro auf, dem niedrigsten Stand seit über fünf Jahren. In der vergangenen Woche dann die Gegenbewegung, und die führte immerhin bis auf das Top bei 84,38 Euro. Macht ein Plus von ziemlich genau 11,8%. Und ist doch viel zu wenig:

Bayer – Gerichte machen Kurse – Aussicht weiter trüb?

Der Knall vom Montag setzt sich zwar nicht mehr so direkt fort, aber es scheint, dass die Anleger immer noch in der Panik feststecken. Die Aktie liegt auch heute mit knapp 2 Prozent im Minus am Ende des DAX-Tableaus. Alles die Schuld von Monsanto könnte man meinen und dem ist vielleicht auch so. Was das jetzt für die nähere Zukunft der Aktie bedeutet, wollen wir im Folgenden skizzieren.

Bayer – Eine Nummer zu groß?

Sagen wir mal so – beim Blick auf den Chart könnte der/die ein(e) oder andere vielleicht schon auf die Idee kommen, dass sich die altehrwürdige Bayer AG bei der Übernahme des Saatgut- und Pestizidriesen Monsanto irgendwie ein wenig übernommen haben könnte. Das liegt nicht nur am exorbitanten Kaufpreis in Höhe von rund 63 Milliarden US-Dollar (zum Vergleich: im Jahr 2017 erzielte Bayer einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro). Oder der Tatsache, dass die Leverkusener für die Freigabe durch die Kartellbehörden – unter anderem das US-Justizministerium – deutlich größere Geschäftsteile verkaufen muss, als ursprünglich geplant. Nein, es nagt auch die nötige Kapitalerhöhung an den Kursen. Rund 6 Milliarden Euro will Bayer über die Ausgabe neuer Stückaktien einsammeln, rund 74,6 Millionen neue Anteilsscheine sollen dafür ausgegeben werden. Das drückt den Preis:

Bayer – Ist das der Befreiungsschlag?

Bayer
Quelle:Bayer
Beim Blick auf das DAX-Tableau heute Morgen wird klar, dass wir an einer Analyse auf den Bayer-Konzern nicht herumkommen. Die hatten wir Mitte Januar zuletzt besprochen, und da war doch tatsächlich noch von einem Jahrestief bei 102 Euro die Rede. Ja, das waren noch Zeiten, denn in der Folge ging es erst richtig abwärts – ein Minus von 7% in den vergangenen drei Monaten (den heutigen Kurssprung von und 5% bereits abgezogen!) und das amtierende Jahrestief ist mittlerweile bei 88,81 Euro zu finden. Wie gut, dass jetzt das US-Justizministerium offenbar grünes Licht für die Monsanto-Übernahme gibt. Der Saatgut- und Pestizidriese hatte zuletzt zwar ebenfalls mit deutlichen Kursrückgängen zu kämpfen, die Meldung des Wall Street Journal trieb den Preis pro Aktie gestern jedoch um ganze 6,2% nach oben. Da muss (und will) Bayer heute natürlich nachlegen:

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