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Zurück im Spiel
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Zurück im Spiel

Wir sind wieder im Spiel! Wir, das bedeutet in diesem Fall Fußball-Deutschland, denn mit dem heutigen Freitag startet – ein schlappes Jahr später als geplant – die Fußball-Europameisterschaft 2020. Oder eben 2021, wenn Sie so wollen. Geschuldet war beziehungsweise ist die Verschiebung, wie könnte es anders sein, der Corona-Pandemie, die ein Fußballfest im vergangenen Sommer schlichtweg unmöglich machte. Ob die Veranstaltung in diesem Jahr eine gute Idee ist, wird sich am Ende des Tages (oder besser: an jenem des Sommers) zeigen, zumindest die Signalwirkung ist jedoch unmissverständlich. Denn da ist es endlich, das berühmte und neuerdings so viel zitierte „Licht am Ende des Tunnels“. Was vielleicht auch ein bisschen daran liegt, dass – anders als beispielweise in Großbritannien – die zuerst in Indien entdeckte „Delta“-Variante des Coronavirus in Deutschland bislang noch kaum vertreten ist. Und die Fallzahlen damit – ebenfalls anders als beispielsweise im Vereinigten Königreich – hierzulande weiter sinken. Ob das so bleibt, muss sich gleichermaßen am Ende dieses Sommers zeigen; Stand heute steht zumindest fest:

Immer schön locker bleiben

Deutschland macht sich locker, und läuft sich gleichzeitig warm, für einen (hoffentlich) unbeschwerten Sommer 2021. Diese neue Leichtigkeit des Seins kommt auch auf dem Parkett an. Da schraubte sich der DAX nämlich gleich zum Wochenauftakt auf ein neues Allzeithoch bei 15.732 Punkten, das tags drauf mit dem Intraday-Top bei 15.727 nur um Haaresbreite verfehlt wurde. Beinahe eine Punktlandung war auch das (bisherige) Wochentief vom Mittwoch, bei dem die Notierungen mit 15.505 Zählern nahezu punktgenau an der 15.500er-Unterstützung aufsetzten. Damit ist der deutsche Leitindex einerseits weiterhin in Rekordlaune und verharrt in unmittelbarer Schlagdistanz zu seiner aktuellen Bestmarke. Andererseits, und das ist jetzt so ein bisschen das Haar in der Suppe, wahlweise auch der Wermutstropfen im ansonsten so süßen Sommerdrink:

Schmaler Grat

Zwischen dem Top und dem Wochentief liegen nicht nur wenige Tage, sondern eben auch nur wenige Punkte, 227, um genau zu sein. Damit setzt sich die Seitwärtsbewegung der Vorwochen nahtlos fort – Allzeithoch hin oder her. Und noch ein Detail fällt auf: Trotz der neuen Intraday-Bestmarke kam der Index bislang nicht über das End-of-Day-Rekordhoch vom 4. Juni bei 15.693 Zählern hinaus. Verliert die Rallye also heimlich, still und leise an Schwung? Auch das kann frühestens in ein paar Wochen abschließend beurteilt werden. Bis dato wurden alle Schiebephasen seit dem Corona-Crash-Tief jedenfalls mit ordentlich Dampf nach oben aufgelöst, zuletzt zu beobachten in den Monaten April und Mai. Das Kursziel auf der Oberseite steht dabei schon seit Wochen fest und ist unverändert bei 16.000 Punkten zu finden. Auf der Unterseite sichern, wie schon in den Wochen zuvor, im ersten Schritt der Haltebereich um 15.500, anschließend die runde 15.000er-Barriere und darunter die Haltezonen bei 14.800 sowie 14.500 Zählern die Kurse ab. Noch viel mehr Charttechnik und ein Update auf DAX & Co haben dann meine sehr geschätzten Kollegen Birgit Klein und Sebastian Hoffmann am kommenden Mittwoch (16. Juni) ab 19.00 Uhr beim SG Active Trading Webinar im Gepäck – wer dabei sein möchte, findet hier den Link zur Anmeldung!

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