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Rot in allen Schattierungen

es ist wieder einmal soweit – das Jugendwort des Jahres ist gekürt! Nach dem 2018er-Titelträger „Ehrenmann (beziehungsweise -frau)“ – im Jahr 2019 fand wegen der Übernahme des Markennamens „Langenscheidt“ durch die Klett-Gruppe bzw. den dazugehörenden Pons-Verlag keine Abstimmung statt – geht der Preis diesmal an den Begriff „Lost“. Oder besser „lost“, als Adjektiv gilt hier üblicherweise die Kleinschreibung. Gemeint ist damit jemand, der/die im weiteren Sinn verwirrt, verpeilt oder gleich komplett ahnungslos ist, eben „lost“. Auf die Aufzählung prominenter Beispiele verzichten wir an dieser Stelle und wenden uns stattdessen, krasser Themenwechsel, der aktuellen Viruslage in unserem Land zu. Da bietet beispielsweise n-tv.de eine interaktive Deutschlandkarte an, in der die jeweiligen 7-Tage-Inzidenzen (unser Vorschlag für das Unwort des Jahres 2020!) aller Stadt- und Landkreise erfasst sind. Diese Karte färbt sich zunehmend rot, und zwar in allen Schattierungen. Womit einerseits die Überschrift erklärt und andererseits die Überleitung zu den Märkten einigermaßen geglückt wäre, denn auch da leuchtete es rot auf:

Immer wieder 12.500!

Im Zuge der scheinbar unaufhaltsam steigenden Corona-Fallzahlen gingen die Anleger zuletzt vermehrt in Deckung. Allein am Donnerstag rauschte der DAX über 400 Punkte nach unten und schlug – wieder einmal – im Bereich der Volumenspitze rund um 12.500 Zähler auf. Der Ausbruch über die 13.000er-Barriere? Fehlsignal, stattdessen rückt nun wieder die wichtige Unterstützungszone bei den besagten 12.500 in den Fokus. Hält die diesmal dem Verkaufsdruck nicht stand, müsste ziemlich zügig mit einem Test der 200-Tage-Linie sowie der runden 12.000er-Schwelle gerechnet werden. Wobei auch diese beiden Haltestellen strenggenommen noch zum Unterstützungsbereich der Volumenspitze zählen, schließlich erstreckt sich die sogenannte „Volume Area“ über mehrere hundert Punkte. Dabei sei durchaus noch einmal kurz an unsere Feststellung aus der vergangenen Woche/Ausgabe erinnert:

Abwarten!

„Negativ zu werten wäre jedoch ein Rutsch unter die besagte Volumenspitze, zumal es dann bereits um die 200-Tage-Linie und die 12.000er-Schwelle gehen würde. Sollte letztere unterboten werden, müssten die Karten komplett neu gemischt werden, wobei die Bären dann schon per se, Stichwort Trendwechsel, das bessere Blatt auf der Hand hätten.“ Beschreien wollen wir dabei jedoch grundsätzlich gar nichts und verweisen auf die Möglichkeit eines erfolgreichen neuerlichen Tests der Haltezone bei 12.500 – inklusive des nächsten Angriffs auf die 13.000er-Barriere, die Hürden bei 13.200 sowie 13.500 und anschließend, verhaltener Trommelwirbel, vielleicht sogar ein Ausflug ans amtierende Rekordhoch bei 13.795 Zählern. Klingt abenteuerlich? Mag sein – dabei zeigt der DAX jedoch zur Stunde bereits, dass eine Gegenreaktion spielend möglich ist. Einen neuerlichen Rallyeschub daher auszuschließen, ist definitiv zu früh!

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