person_outline
search
  • Posted

Das war die Woche!

Beim ersten, flüchtigen Blick auf den DAX-Stand hatten wir, um ganz ehrlich zu sein, in der gestrigen Redaktionsschalte kurz die Intention, die heutige Ausgabe einfach mal ausfallen zu lassen. Denn der deutsche Leitindex verabschiedete sich bei exakt 13.208 Punkten in den Donnerstagabend, damit war auf Wochensicht quasi nichts passiert. Und das ist nun einmal, Chronistenpflicht hin oder her, die schlechtestmögliche Variante, um daraus beziehungsweise darum herum ein halbwegs unterhaltsames, gleichzeitig aber auch informatives Editorial zu zaubern. Doch halt – bei näherer Betrachtung respektive nach intensivem Nachdenken fielen uns doch noch zwei Market Mover ein, die in der gerade abgelaufenen Handelswoche für Schlagzeilen und Kursausschläge sorgten. Vorhang auf:

Wirecard 2.0?

Jawohl, Vorhang auf, und zwar für Grenke! Der MDAX-Wert, der sein Geld bislang mit der Finanzierung von IT-Hardware sowie als Leasinggeber im IT-Bereich verdiente (so dachte man zumindest bis Dienstag), geriet nach schweren Vorwürfen durch den Shortseller Fraser Perring beziehungsweise dessen Investigativ-Agentur Viceroy Research unter heftigen Verkaufsdruck. Das Ganze ist deshalb so pikant, weil Perring einst (2016, um genau zu sein) schon zur Attacke auf Wirecard blies und ein Jahr später Steinhoffs (Kurs-)Absturz vorantrieb. Und jetzt also Grenke, wobei die Beschuldigungen irgendwie bekannt klingen: Bilanzfälschung, Geldwäsche und Betrug. Was dran ist an den Vorwürfen, vermag aktuell noch nicht seriös beurteilt werden, das Unternehmen selbst hat jedenfalls schon einmal alle Anschuldigungen als halt- und grundlos zurückgewiesen und für heute (Freitag) Nachmittag eine Pressekonferenz angesetzt, darüber hinaus ermittelt die zuständige Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt. Den Preissturz der Aktie konnte das nicht aufhalten, denn die gab erst einmal fast 57% ab, bevor es gestern zu einer Gegenbewegung kam. Apropos Bewegung:

Fed ohne Feuer!

Für die sorgte am Mittwochabend auch die US-Notenbank, die sowohl am Niedrigzins als auch an den Anleihekäufen festhielt. Das Zugeständnis, die Zinsen noch bis mindestens Ende 2023 niedrig zu halten, war den Märkten dabei eindeutig zu wenig, denn die (= die Märkte) drehten in der Folge deutlich nach unten ab. Besonders betroffen von der Abwärtswelle waren – wieder einmal – die US-amerikanischen Tech-Werte im Nasdaq 100, der zwischenzeitlich unter die 11.000er-Schwelle rutschte. Damit steht der Tech-Index an einer markanten Haltestelle, und das bringt uns direkt zum DAX. Denn auch der stellte einen kursrelevanten Halt auf die Probe. Die Rede ist von der 13.200er-Marke, mit der die deutschen Blue Chips seit einer Woche immer wieder beschäftigt sind. Damit behalten alle in der Vorwoche genannten Chartmarken ihre Gültigkeit: Auf der Oberseite gilt es, die 13.500er-Hürde zu überbieten, um in Richtung Allzeithoch durchstarten zu können. Nach unten sichert die 13.000er-Zone das Kursgeschehen ab, bevor die alten Unterstützungen bei 12.800 und 12.500 noch einmal in den Fokus rücken würden!

Melden Sie sich jetzt für den Market Mover an - 100% kostenfrei, topaktuell und jederzeit abbestellbar.

Hinweispflicht nach §34b WpHG: Die Prime-Quants.de-Redaktion ist in genannten Wertpapieren / Basiswerten zum Zeitpunkt des Publikmachens des Artikels eventuell investiert. Es liegt möglicherweise ein Interessenskonflikt vor. In der Regel finden Sie im Artikel selbst einen Hinweis darauf, falls dem so ist. Die in diesem Artikel enthaltenen Angaben stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

Disclaimer: Der Inhalt der Webseite ist nicht als Angebot zum Erwerb der hier oder auf weiterführenden Webseiten beschriebenen Produkte zu verstehen. Die auf der Webseite angezeigten Inhalte sind unverbindlich und dienen lediglich zu Informationszwecken. Die zur Verfügung gestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder sonstige Empfehlung zum Erwerb der beschriebenen Produkte dar. Die Informationen zur Wertentwicklung in der Vergangenheit bieten keine Gewähr für zukünftige Erträge. Aussagen die Zukunft betreffend sind immer risikobehaftet. Die Inhalte unserer Seiten erstellten wir mit größter Sorgfalt. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit Aktualität und Angemessenheit der Inhalte können wir jedoch keine Gewähr übernehmen. Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs.1 TMG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach § 8 bis § 10 TMG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen. Verpflichtungen zur Entfernung oder Sperrung der Nutzung von Informationen nach den allgemeinen Gesetzen bleiben hiervon unberührt. Eine diesbezügliche Haftung ist jedoch erst ab dem Zeitpunkt der Kenntnis einer konkreten Rechtsverletzung möglich. Bei Bekanntwerden von entsprechenden Rechtsverletzungen werden wir diese Inhalte umgehend entfernen. Alle Meinungsaussagen geben die aktuelle Einschätzung von Prime Quants wieder und können ohne vorherige Ankündigung geändert werden. Wir behalten uns das Recht vor jederzeit die Webseite teilweise oder vollständig zu verändern, den Betrieb einzuschränken oder zu beenden. Das Recht diese Bedingungen jederzeit zu ändern oder zu ergänzen wird von den Betreibern vorbehalten. Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Eine Vervielfältigung der Seiten oder ihrer Inhalte bedarf der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Urhebers. Soweit die Inhalte auf dieser Seite nicht vom Betreiber erstellt wurden, werden die Urheberrechte Dritter beachtet. Insbesondere werden Inhalte Dritter als solche gekennzeichnet. Sollten Sie trotzdem auf eine Urheberrechtsverletzung aufmerksam werden, bitten wir um einen entsprechenden Hinweis. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden wir derartige Inhalte umgehend entfernen. Detaillierte Informationen können Sie hier einsehen: Disclaimer