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Tanz in den Mai!

schon wieder haben wir es mit einer feiertagsbedingt verkürzten Handelswoche zu tun – schließlich wird am morgigen Freitag der 1. Mai gefeiert, der seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert als „Tag der Arbeit“ begangen wird. Die Ursprünge reichen jedoch viel weiter in die Vergangenheit zurück; im Mittelalter wurde am 1. Mai der Hl. Walburga (daher auch „Walpurgisnacht“) gedacht, unter anderem übrigens Schutzheilige gegen Krankheiten und Seuchen, womit der aktuelle Bezug unseres kleinen Ausflugs in die Geschichte auch gleich wiederhergestellt wäre. Denn das Thema COVID-19 alias SARS-CoV-2 hat Deutschland auch in dieser Woche auf Trab gehalten:

Zahlen, nichts als Zahlen!

Die Reproduktionszahl R, die Anzahl der bestätigten Infektionen, deren Zuwachsrate, die Verdopplungszeit oder doch die Inzidenz, also die Fallzahl pro 100.000 Einwohner – die Kennzahlen der Corona-Pandemie sind beinahe so zahlreich wie deren Interpretationsmöglichkeiten, was auch in dieser Woche für muntere Diskussionen sorgte. Lockerungen ja oder nein und wenn ja, wieviel und für wen bzw. wann und denkt hier eigentlich auch mal irgendjemand an die Wirtschaft? Während sich die Lager an Argumenten gegenseitig zu übertrumpfen versuchen, eroberte der DAX in dieser Woche die nächsten Hürden auf der Oberseite zurück:

Alle Achtung!

11.125 Punkte standen gestern als Tageshoch auf der Anzeigetafel, 11.236 heute früh, damit war/ist der Index dran, am 50%igen-Erholungslevel bei 11.025, am 2018er-Augusttief bei 11.266 und an der offenen Kurslücke vom 9. März! Die wäre zwar erst bei 11.447 Zählern vollständig geschlossen, aber bei dem Tempo, das die Bullen aktuell an den Tag legen, könnte dieser Kursbereich in der kommenden Woche schon auf dem Programm stehen. Schließlich warten dort mit der 11.500er-Marke und dem 61,8%ige-Fibonacci-Retracement noch zwei weitere, richtig wichtige Widerstände auf die deutschen Blue Chips, die sich – Stand Redaktionsschluss um 10.00 Uhr – mit dem drittstärksten April-Ergebnis ins lange Wochenende verabschieden könnten. Doch der Tanz in den Mai bzw. auf dem Drahtseil ist nicht ohne Risiko:

Wahrscheinlichkeitsrechnung!

Auch wenn es immer unwahrscheinlicher wird, kann die Möglichkeit einer Bärenmarktrallye noch nicht vom Tisch bzw. beiseite gewischt werden. Aktuell würde eine solche übrigens, wenn es erneut unter das 2018er-Korrekturtief bei 10.279 bzw. die 10.000er-Marke ginge. Dann könnten in schneller Reihenfolge die Haltezonen bei 9.500 und 9.000 auf den Prüfstand gestellt werden; gehen die verloren, müsste mit dem nächsten Test des amtierenden Jahrestiefs bei 8.256 bzw. der alten Tops von 2000 und 2007 bei 8.136 bzw. 8.152 Zählern und der 8.000er-Barriere gerechnet werden. Mehr zum DAX, den Blue Chips und den Chancen auf eine V-förmige Erholung haben meine hochgeschätzten Kollegen gestern Abend im SG Active Trading-Webinar besprochen – wenn Sie Lust und Zeit haben, können Sie die Veranstaltung hier noch einmal anschauen, viel Spaß!

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