Aixtron – Unter Druck!

Der Vergleich mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft liegt leider so dermaßen auf der Hand, dass wir an dieser Stelle nicht darauf verzichten können/wollen, aber: Wie die Nationalelf nach dem völlig verkorksten Auftaktspiel gegen die furchtlos (¡Caramba!) aufspielenden Mexikaner, so steht auch die Aktie von Aixtron heute Morgen mächtig unter Druck! Rund 5% lagen die Papiere zwischenzeitlich hinten und sind damit im Begriff, aus der zuletzt trendbestimmenden Schiebezone herauszufallen – und zwar nach unten! Doch der Reihe nach:

Heidelberger Druckmaschinen – Hilfe!

Autsch, das war ein richtig schwarzer Tag, dieser Dienstag gestern, für die Papiere der Heidelberger Druckmaschinen! Nachdem die Konzernspitze zwar am langfristigen Wachstumsziel festhielt, für das laufende Geschäftsjahr jedoch nur „moderate Zuwächse“ bei Umsatz und Gewinn in Aussicht stellte, stürzte die Aktie des Maschinenbauers über 9% in die Tiefe und sackte auf den niedrigsten Stand seit Mitte Februar. Damit ist nicht nur der langfristige Durchschnitt unterkreuzt, sondern auch die beiden wichtigen Haltelinien bei 3,00 und 2,90 Euro wurden gerissen. Bleibt nur noch eine Unterstützung übrig, bevor es richtig fies werden könnte:

Commerzbank – Gerade nochmal gut gegangen?

Wer hätte das gedacht – noch vor zwei Wochen, so um den Monatswechsel herum, sah es so aus, als ob die Aktie der Commerzbank direkt bis ans Allzeittief bei 5,16 Euro durchgereicht werden würde. Nachdem die Papiere Ende Mai unter die wichtige 10-Euro-Barriere rutschten, sackten die Notierungen bis auf das aktuelle Jahrestief bei 8,68 Euro, und plötzlich war das Rekordtief vom August 2016 wieder ganz nah! Allerdings erwies sich die Angst vor einer neuen Euro-Krise als verfrüht bzw. unbegründet. Zumindest für den Moment, gerade erst hat sich der neue Finanz- und Wirtschaftsminister Italiens, Giovanni Tria, zum Euro und zur Eurozone bekannt. Den Bankensektor freut’s:

Henkel – Long-Chance für die Bullen?

Die vergangenen zwölf Monate waren nicht die besten für den ansonsten so wertbeständigen Henkel-Konzern – fast 14% hat die Aktie in den zurückliegenden Monaten verloren, davon schon wieder 3% im laufenden Jahr. Das hört sich jedoch um einiges schlimmer an, als es aktuell den Anschein hat, denn zuletzt arbeiteten die Papiere mit Erfolg an einer Bodenbildung, die nun sogar bullish aufgelöst werden könnte, neue Gewinnchancen inklusive:

Evotec – Vorsicht, Falle!

Und zwar Bullen-Falle, um ganz präzise zu sein! Noch besteht zwar die Möglichkeit, dass es sich bei dem Rücksetzer vom Freitag lediglich um eine Art „Strafrunde“ oder „Umweg“ auf dem Weg zu weiteren Kursgewinnen handelt, aber der deutliche Rutsch unter die 200-Tage-Linie UND unter die 15-Euro-Barriere lässt doch einige Alarmlampen aufleuchten. Höchste Zeit also für einen schnellen Chart-Check bei Evotec:

Henkel – 28% Chance könnte greifbar werden

Keine Frage, Defensiv-Werte à la Coca-Cola, Nestlé und Henkel waren in den zurückliegenden Monaten wenig gefragt. Für ein Comeback braucht es allerdings nicht viel Fantasie, auch wenn die Charttechnik noch keine ganz klare Sprache spricht. Wann sich das Bild aber wieder aufhellen könnte, haben wir im aktuellen Video zusammengefasst. Viel Spaß!

Bayer – Eine Nummer zu groß?

Sagen wir mal so – beim Blick auf den Chart könnte der/die ein(e) oder andere vielleicht schon auf die Idee kommen, dass sich die altehrwürdige Bayer AG bei der Übernahme des Saatgut- und Pestizidriesen Monsanto irgendwie ein wenig übernommen haben könnte. Das liegt nicht nur am exorbitanten Kaufpreis in Höhe von rund 63 Milliarden US-Dollar (zum Vergleich: im Jahr 2017 erzielte Bayer einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro). Oder der Tatsache, dass die Leverkusener für die Freigabe durch die Kartellbehörden – unter anderem das US-Justizministerium – deutlich größere Geschäftsteile verkaufen muss, als ursprünglich geplant. Nein, es nagt auch die nötige Kapitalerhöhung an den Kursen. Rund 6 Milliarden Euro will Bayer über die Ausgabe neuer Stückaktien einsammeln, rund 74,6 Millionen neue Anteilsscheine sollen dafür ausgegeben werden. Das drückt den Preis:

Dialog Semiconductor – Das Ende einer Ära?

Wie bei allen Werten, die wir an dieser Stelle nicht ständig besprechen, löst der Blick auf die vorangegangene Analyse wahlweise nostalgische Heiterkeit oder eine Art diffuse Beklemmung aus. Bei Dialog Semiconductor befällt einen zweifellos letztere, denn zuletzt (= Ende April) arbeitete sich die Aktie zurück über die 18-Euro-Marke und schien damit das damalige Jahrestief bei 17,05 Euro direkt wieder aufzukaufen. Und es kam sogar noch besser – zumindest für einen Moment:

Aixtron – Viel Luft nach oben…und nach unten!

Um zu unserer bislang letzten Aixtron-Analyse zu gelangen, mussten wir bis in den Februar zurückblättern, aber siehe da: damals hatten wir bereits prognostiziert, dass die Aktie bis an die 20-Euro-Marke hochschießen kann, wenn denn mal der Ausbruch über die obere Kante der Seitwärtsrange bei 13,50 Euro gelingt. Und ohne uns jetzt in den Himmel loben zu wollen – genau so kam es wenig später, nach dem Break folgte eine furiose 3-Wochen-Rallye, die Aixtron bis auf das bisherige 2018er-Top bei 19,76 Euro katapultierte. Das war am 19. März, und ist damit schon wieder so lange her, dass die höfliche Frage gestattet sein muss, was danach passierte. Die Antwort dürfte nicht jedem gefallen:

Nordex – Fahne im Wind

Es sind durchaus stürmische Zeiten, die der Windkraftanlagenbauer aktuell überstehen muss. Und damit ist nicht nur die meteorologische Gewitterneigung gemeint, die zuletzt für heftige Unwetter über Deutschland sorgte. Nein, auch für die Anleger geht es aktuell heftig hin und her, wobei die Richtung in den vergangenen Sitzungen wieder auf abwärts drehte. Das lässt sich auch im Chart ablesen, der ein ziemlich interessantes Muster aufweist:

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