Deutsche Bank – Zurück auf der Erfolgsspur?

„Im zweiten Quartal haben wir den Umbau unserer Bank erheblich beschleunigt“, mit diesem Satz eröffnete Christian Sewing, der nicht mehr ganz so Neue an der Spitze der Deutschen Bank, die Mitteilung zu den Q2-Zahlen seines Unternehmens. Und die fallen, das hatte sich in der Vorwoche bereits abgezeichnet, besser aus, als befürchtet. Oder, wie es Sewing in einer zweiten Botschaft an seine Belegschaft formuliert: „Wer hätte uns vor drei Monaten zugetraut, dass wir in nur einem Quartal wichtige Geschäftseinheiten grundlegend verändern? Wer hätte gedacht, dass wir unsere Bilanz gezielt so verkleinern, dass wir zum Halbjahr eine harte Kernkapitalquote von 13,7 Prozent und eine Verschuldungsquote von 4,0 Prozent erreichen? Und wer hätte erwartet, dass wir im zweiten Quartal 711 Millionen Euro vor Steuern verdienen, was zu einem Halbjahresergebnis von 1,14 Milliarden Euro vor Steuern führt?“ Nun, sagen wir mal so – da draußen sitzen sicher einige, die genau das ERHOFFT hatten. Und sich über weitere Erfolge durchaus freuen würden. Was, das nehmen wir an dieser Stelle einfach mal als gegeben an, sicherlich auch für den Kursverlauf der Aktie gilt:

Evotec – Und was kommt jetzt?

Wann haben wir nochmal die bislang letzte Evotec-Analyse geschrieben? Am 4. Juli. Das ist jetzt wie lange her? 20 Tage, also knapp drei Wochen. Und was genau haben wir damals geschrieben? Richtig, „Ausbruch in Sicht!“. Und die Frage, was seitdem passiert ist, die sparen wir uns diesmal, denn der Ausbruch kam tatsächlich, und zwar heftig! Gut 21% legten die Papiere auf Monatssicht zu, knapp 14% davon alleine in der vergangenen Woche! Der Sprung an (und anschließend über) die alten Zwischenhochs bei 16,70/16,90 Euro ist also nicht nur geglückt, mittlerweile liegt die Ziellinie sogar noch deutlich höher:

Nordex – Jetzt aber!

Es ist der größte Auftrag in der Geschichte des Unternehmens, den Nordex da gerade an Land gezogen hat – ab Oktober 2019 werden die Norddeutschen in Nordbrasilien 191 Turbinen im geplanten Windpark „Lagoa dos Ventos“ bauen. Und anschließend auch noch mindestens zwei Jahre warten. Das klingt vielversprechend, und genauso reagiert heute früh natürlich die Aktie, die sich mit einem satten Kurssprung schon zur Eröffnung direkt über die 10-Euro-Hürde katapultiert und dabei zwischenzeitlich über 9% gutmacht. Das hört sich fett an, sieht im Chart auch so aus und wird zudem vom Seasonal Chart untermauert:

Deutsche Bank – Gegen den Trend

Plus 6,8% innerhalb einer Woche, das klingt zunächst nach einem wirklich guten Ergebnis. Zumindest für einen der 30 DAX-Werte, die ja, ganz Large Caps eben, keineswegs als Zockerpapiere gelten. Wobei „Large“ und „Cap“ bei dem Titel, den wir uns heute anschauen, die Achillesfersen sind, denn a) hat die Deutsche Bank, um die es hier nämlich geht, seit Jahresbeginn knapp 39% an Wert verloren und könnte deshalb b) schon bald aus dem Euro STOXX 50 fliegen. Autsch! Dabei sieht der Chart doch schon wieder etwas besser aus:

Aixtron – Pullback?!

Beim Blick auf die bislang letzte Aixtron-Analyse wurden wir heute früh geradezu sentimental, denn da war noch vom Auftaktspiel der Fußball-Nationalmannschaft gegen Mexico die Rede, das Schlimmste (= das Ausscheiden in der Vorrunde) lag also noch vor uns. Und das galt auch für die Aixtron-Aktie, denn die nahm anschließend noch einmal richtig Fahrt auf – „und zwar nach unten“, um uns selbst zu zitieren. Dabei bildete sich ein Abwärtstrendkanal heraus, der directamente auf ein neues Jahrestief bei 9,79 Euro führte. Genau darin könnte jetzt aber die Chance auf ein Pullback liegen:

Evotec – Ausbruch in Sicht!

Was ist da eigentlich bei Evotec los? Als wir die Aktie vor mittlerweile rund drei Wochen zuletzt auf dem Analyse-Schirm hatten, zeichnete sich im Chart eine Bullen-Falle ab, denn die Papiere rutschten da gerade unter die wichtige 15-Euro-Barriere ab. Und dann? Passierte…nichts! Beziehungsweise nicht viel, denn die Kurse pendelten seither um diese horizontale Haltelinie. Jetzt scheint allerdings Bewegung in die Sache zu kommen, denn mit dem bisherigen Tageshoch (15,215 Euro), das kurz nach Eröffnung aufgestellt wurde, kratzte Evotec vorhin doch tatsächlich an der 200-Tage-Linie, die heute bei 15,23 Euro verläuft. Und jetzt?

Nordex – Weiterhin short

Die gute Nachricht des heutigen Tages lautet: so wie es aussieht, wird in Berlin jetzt doch wieder regiert, und nicht mehr nur um Machterhalt bzw. Deutungshoheit gepokert. Die Schlechte hat mit der guten thematisch rein gar nichts zu tun, sondern ist einfach nur und ganz für sich genommen schlecht, denn so, wie es gerade aussieht, bleibt Nordex ein klarer Short-Kandidat. Das haben gestern auch die Analysten von Goldman Sachs erkannt und das Kursziel bei 7,00 Euro belassen. Das spiegelt sich natürlich im Chart wider:

DAX – Blue Chips unter Druck!

Zunächst sah es so aus, als ob der deutsche Leitindex den Showdown zwischen Berlin und München – ein Bruch der beiden Schwesterparteien CDU und CSU und damit ein Auseinanderbrechen der Regierungskoalition wird nach der Rücktrittsdrohung Horst Seehofers immer wahrscheinlicher – relativ gelassen parieren würde; als die ersten vorbörslichen Indikationen über den Ticker liefen, schienen sich die Blue Chips noch stabil oberhalb der 12.200er-Unterstützung zu halten, doch mit der Ruhe war es bald vorbei:

Heidelberger Druckmaschinen – Schwaches Bild

Versprochen ist versprochen – die Woche ist rum, wie es so schön heißt, und deshalb wird es Zeit für das angekündigte Update auf Heidelberger Druck. Denen hatten wir ja vor besagter Woche, beim Stande von 2,54 Euro, eine Erholungschance eingeräumt, aber (und um es kurz zu machen) daraus wurde nix. Stattdessen rutschte die Aktie auf neue Jahrestiefs, die jetzt ganz knapp oberhalb der 2,30er-Marke bei 2,31 Euro zu finden sind. Damit sind die Papiere auf halber Strecke zwischen den beiden Unterstützungszonen bei 2,40 und 2,20 Euro liegengeblieben, und das könnte zweierlei bedeuten:

Dialog Semiconductor – Kein Ende in Sicht

Machen wir es kurz – es sieht nicht gut aus bei Dialog Semiconductor. Jedenfalls nicht im Chart, nachdem die Aktie in der vergangenen Woche knapp 10% verloren hat. Beziehungsweise in den zurückliegenden vier Wochen über 33% und im laufenden Jahr bereits knapp 50% Verlust verbuchen muss. Aus der erhofften Gegenbewegung ist seit der bislang letzten Analyse also nichts geworden, stattdessen notieren die Papiere weiterhin in einem Abwärtstrend, der zuletzt sogar noch an Dynamik gewonnen hat und damit weitere Abgaben befürchten lässt. Konkret:

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