Wirecard – Was wird das denn?

Für den DAX endete der Oktober mit einem Minus von 6,5%, was gleichzeitig die schlechteste bzw. schwächste Monatsbilanz seit Januar 2016 ist. Das ist schon mal ein Brett, aber da gibt es einen Wert, der diese Zahlen ganz locker toppt. Naja, eher floppt, schließlich reden wir hier von den Verlusten. Und die beliefen sich bei Wirecard im gerade abgelaufenen Monat auf 14,1%. Was dann wohl, wenn wir beim Holz bleiben, ein Balken ist. Natürlich relativiert sich das Ganze ganz schnell, wenn wir auf die bisherige 2018er-Performance blicken, denn da liegt der DAX mit -11,4% hinten, während Wirecard ein stolzes Plus von 77,7% vorweisen kann. Ein Selbstläufer ist die Aktie aktuell aber trotzdem nicht:

Drägerwerk VZ – Der lange Weg zurück

Das Leben war auch schon einmal leichter, für Drägerwerk. Denn deren Vorzugsaktie ist im Oktober weiter zurückgefallen, und zwar deutlich. Hatten wir am 01. Oktober noch 53,95 Euro als Jahrestief auf der Anzeigetafel stehen, ist der aktuelle 2018er-Tiefstststand bei 43,66 Euro zu finden. Und selbst der könnte noch unterboten werden, denn das gerade vorgelegte Zahlenwerk fürs dritte Quartal sieht nicht ganz so gut aus:

Evotec – Ach Du Schreck!

Ist das tatsächlich schon wieder drei Wochen her, dass wir uns Evotec zuletzt analysetechnisch an dieser Stelle vorgenommen haben? Ganz offensichtlich – denn nachdem wir am 08. Oktober einen kritischen Blick auf die Papiere warfen, ging es sogar noch eine Etage tiefer, konkret auf 14,995 Euro und damit auf den niedrigsten Stand seit Anfang Juli. Das anschließende Aufbäumen führte zwar noch einmal bis kurz vor die 18-Euro-Marke (Sie merken es, wir sind schon mitten drin in der Analyse), aber – klassischer Fehlausbruch, an dieser Barriere prallten die Notierungen nach unten ab, und rutschten wieder unter die 16er-Schwelle zurück. Das waren jetzt jede Menge Zahlen für den Anfang, da wird es Zeit, die einzuordnen:

Deutsche Bank – Schlimmer geht immer

Die Überschrift deutet es bereits an – das Zahlenwerk, das die Deutsche Bank heute vorgelegt hat, ist nicht sonderlich berauschend. Aber, und das ist jetzt so etwas wie die gute Nachricht, es hätte deutlich schlimmer kommen können. Minus 46% beim Gewinn (vor Steuern) und -9% beim Ertrag müssen erst einmal geschultert werden; nachdem die Kosten jedoch erfreulicherweise gesenkt werden konnten und mit „nur“ noch 5,6 Milliarden Euro niedriger ausfallen, als zuvor erwartet, trägt sich die Last vermutlich etwas leichter. „Leichter“ ist allerdings auch das perfekte Stichwort für den aktuellen Aktienkurs:

Bayer – Klares Urteil!

Das hat sich die Konzernführung in Leverkusen vermutlich ganz anders gedacht – nachdem es noch vor zwei Wochen so aussah, als ob die zuständige Richterin in San Francisco dem Antrag auf Neuverhandlung im Glyphosat-Schadenersatzprozess gegen Monsanto stattgeben würde, kommt jetzt der Dämpfer: Neuverhandlung nein, lediglich die Höhe der Schadenersatzzahlung soll von 289 auf 78 Millionen US-Dollar gesenkt werden. Diese Wende von der Wende könnte Bayer teuer zu stehen kommen, denn allein in den USA warten noch rund 8.700 weitere Klagen zum Thema Glyphosat auf ihre Bearbeitung. Die Aktie reagierte heute Morgen entsprechend:

Daimler – 50 zum Ersten, zum Zweiten…

Wer schon immer wissen wollte, wie ein Abwärtstrend aussieht, der/die kann gerne einen Blick auf die Daimler-Aktie werfen. Denn da sieht ein/e jede/r die berühmte Dow-Theorie bestätigt, in der Trends anhand der fallenden (bei einem Abwärtstrend) bzw. steigenden (bei einem Aufwärtstrend) Hoch- und Tiefpunkte definiert werden. Und bevor jetzt gleich die Hand gehoben wird: Ja, seitwärts gibt es auch, aber diese Bewegung spielt heute bzw. hier keine Rolle, denn bei Daimler geht es in diesem Jahr vorzugsweise abwärts. Am Freitag sogar kurzzeitig unter die 50-Euro-Marke, und da wird es nun möglicherweise kritisch:

Microsoft – Da tut sich was!

Der Blick auf den Chart der Microsoft-Aktie sagt eigentlich schon alles – schöner kann ein Aufwärtstrend nicht aussehen! Und das nicht nur auf Wochen- oder Monatssicht, sondern, wie im vorliegenden Fall, gleich über mehrere (konkret: 3) Jahre hinweg. Super Sache, ein Traum für jeden Trader. Und Trendfolger. Und überhaupt. Damit könnte die Analyse jetzt eigentlich auch zu Ende sein, doch so leicht machen wir es uns natürlich nicht. Schließlich könnte es bei Microsoft in Kürze noch einmal richtig spannend werden. Das glauben Sie nicht? Dann sehen Sie selbst:

Dialog Semiconductor – Jetzt zählt jeder Tag!

Wer wissen will, wie eine Kursrakete aussieht, der kann sich gerne noch einmal den Donnerstag bei Dialog Semiconductor anschauen. Die Aktie des Chipherstellers und Apple-Zulieferers machte einen der größten Sätze in der Unternehmensgeschichte – fast 34% lagen die Papiere zwischenzeitlich im Plus! Hintergrund der Kursexplosion war die Einigung zwischen Dialog und Apple, die Zusammenarbeit künftig zu vertiefen. Genau darüber hatten zuletzt Zweifel bestanden, noch im Mai hatte Dialog vor einem Rückgang der Apple-Aufträge gewarnt. Und in der Folge heftige Prügel bzw. Kursverluste einstecken müssen:

Wirecard – Rocky lässt grüßen!

„Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann, es zählt bloß, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weiter macht. Wieviel man einstecken kann und trotzdem weiter macht. Nur so gewinnt man!“ Gesagt hat das vor geraumer Zeit die Filmfigur Rocky Balboa, dargestellt von Sylvester Stallone. Und daran erinnert haben sich offenbar die Wirecard-Anleger, die in den vergangenen zwei Sitzungen die gesamte emotionale Bandbreite eines Boxers bzw. Traders durchleben durften. Oder mussten. Am Montag erst der -12%-Niederschlag, gestern dann das Comeback: Ein Plus von 9,52% katapultierte die Papiere direkt zurück über 180 Euro. Und das ist aus charttechnischer Sicht extrem wichtig:

Volkswagen – Die Krise geht weiter!

Eine Woche ist es her, dass die zuständigen Vertreter der Bundesregierung die „komplexe Einigung“ im Diesel-Streit erklärten. Oder es zumindest versuchten. Denn für Klarheit hat das Ergebnis des nächtlichen Krisentreffens nicht gesorgt. Jedenfalls nicht unter den betroffenen Dieselbesitzern und -besitzerinnen. Die fühlen sich im besten Fall genasführt, und im schlechtesten beschissen. Eine auf die Schnelle durchgeführte (selbstverständlich nicht repräsentative) Umfrage unter befreundeten Dieselfahrern und -fahrerinnen hat indes durchaus ein klares Ergebnis erbracht – eine deutliche Mehrheit verzichtet dankend auf sogenannte „Umtauschprämien“ und wünscht sich stattdessen eine Lösung, die die Autobauer in die (Kosten-)Pflicht nimmt. Eine solche lehnen Volkswagen & Co bislang bekanntlich ab, gut möglich aber, dass ein Fahrverbot in der Hauptstadt ein Umdenken bewirkt. Einen Turnaround könnte auch die Aktie gebrauchen:

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