Suchergebnisse nach Stichwort: Birgit Klein - Prime Quants

Evotec – Vorsicht, Falle!

Und zwar Bullen-Falle, um ganz präzise zu sein! Noch besteht zwar die Möglichkeit, dass es sich bei dem Rücksetzer vom Freitag lediglich um eine Art „Strafrunde“ oder „Umweg“ auf dem Weg zu weiteren Kursgewinnen handelt, aber der deutliche Rutsch unter die 200-Tage-Linie UND unter die 15-Euro-Barriere lässt doch einige Alarmlampen aufleuchten. Höchste Zeit also für einen schnellen Chart-Check bei Evotec:

Bayer – Eine Nummer zu groß?

Sagen wir mal so – beim Blick auf den Chart könnte der/die ein(e) oder andere vielleicht schon auf die Idee kommen, dass sich die altehrwürdige Bayer AG bei der Übernahme des Saatgut- und Pestizidriesen Monsanto irgendwie ein wenig übernommen haben könnte. Das liegt nicht nur am exorbitanten Kaufpreis in Höhe von rund 63 Milliarden US-Dollar (zum Vergleich: im Jahr 2017 erzielte Bayer einen Umsatz von rund 35 Milliarden Euro). Oder der Tatsache, dass die Leverkusener für die Freigabe durch die Kartellbehörden – unter anderem das US-Justizministerium – deutlich größere Geschäftsteile verkaufen muss, als ursprünglich geplant. Nein, es nagt auch die nötige Kapitalerhöhung an den Kursen. Rund 6 Milliarden Euro will Bayer über die Ausgabe neuer Stückaktien einsammeln, rund 74,6 Millionen neue Anteilsscheine sollen dafür ausgegeben werden. Das drückt den Preis:

Dialog Semiconductor – Das Ende einer Ära?

Wie bei allen Werten, die wir an dieser Stelle nicht ständig besprechen, löst der Blick auf die vorangegangene Analyse wahlweise nostalgische Heiterkeit oder eine Art diffuse Beklemmung aus. Bei Dialog Semiconductor befällt einen zweifellos letztere, denn zuletzt (= Ende April) arbeitete sich die Aktie zurück über die 18-Euro-Marke und schien damit das damalige Jahrestief bei 17,05 Euro direkt wieder aufzukaufen. Und es kam sogar noch besser – zumindest für einen Moment:

Aixtron – Viel Luft nach oben…und nach unten!

Um zu unserer bislang letzten Aixtron-Analyse zu gelangen, mussten wir bis in den Februar zurückblättern, aber siehe da: damals hatten wir bereits prognostiziert, dass die Aktie bis an die 20-Euro-Marke hochschießen kann, wenn denn mal der Ausbruch über die obere Kante der Seitwärtsrange bei 13,50 Euro gelingt. Und ohne uns jetzt in den Himmel loben zu wollen – genau so kam es wenig später, nach dem Break folgte eine furiose 3-Wochen-Rallye, die Aixtron bis auf das bisherige 2018er-Top bei 19,76 Euro katapultierte. Das war am 19. März, und ist damit schon wieder so lange her, dass die höfliche Frage gestattet sein muss, was danach passierte. Die Antwort dürfte nicht jedem gefallen:

Nordex – Fahne im Wind

Es sind durchaus stürmische Zeiten, die der Windkraftanlagenbauer aktuell überstehen muss. Und damit ist nicht nur die meteorologische Gewitterneigung gemeint, die zuletzt für heftige Unwetter über Deutschland sorgte. Nein, auch für die Anleger geht es aktuell heftig hin und her, wobei die Richtung in den vergangenen Sitzungen wieder auf abwärts drehte. Das lässt sich auch im Chart ablesen, der ein ziemlich interessantes Muster aufweist:

Deutsche Bank – Die Krise spitzt sich zu

Gestern noch ein Gerücht, heute schon harte Realität – die Deutsche Bank will mindestens 7.000 Stellen streichen. Kolportiert wird sogar die Zahl 10.000, was rund einem Zehntel der aktuellen Belegschaft von gut 97.000 Mitarbeitern entspräche. Der personelle Kahlschlag dürfte dabei insbesondere das mittlerweile ziemlich ungeliebte Investmentbanking treffen; die einstigen „Masters of the Universe“ haben ihre besten Zeiten schon lange hinter sich und sind für die Neuausrichtung des Geldhauses eher Belastung denn Bereicherung. Das gilt möglicherweise auch für den Aufsichtsratsvorsitzenden Achleitner, der auf der heutigen Hauptversammlung vermutlich nicht nur Beifall ernten wird. Und was macht das alles mit der Aktie?

Evotec – Und was kommt jetzt?

„Bäm Oida“ würden meine Sprösslinge vermutlich als Kommentar zu dem abgeben, was sich gestern bei Evotec abspielte: Mit einem Kurssprung von 11,58% schoss die Aktie direkt über die 14-Euro-Marke und damit über die März-Abwärtstrendgerade. Ausverkauf? Geschenkt! Aber reicht dieser Kraftakt jetzt für eine Rückkehr in den Aufwärtstrend? Hier ist die Antwort:

Commerzbank – Die Lage ist kritisch!

Dass wir zuletzt beinahe ausschließlich von der Deutschen Bank berichteten, wenn es um den Sektor Banken ging, lag vor allem daran, dass beim Branchenprimus schlichtweg „mehr los war“, wie das so salopp in der Umgangssprache genannt wird. Dagegen verliefen die vergangenen Wochen bei der Commerzbank geradezu „geräuschlos“; dieser Schein trügt allerdings, denn nach dem gestrigen neuen Jahrestiefststand wird es höchste Zeit, auf den Chart zu schauen:

Nordex – Bitte bleiben Sie seriös!

So. Jetzt aber mal der Reihe nach. Was war da gestern eigentlich los, im TecDAX? Nordex hat Zahlen gebracht, soviel steht fest. Und zwar die für’s erste Quartal 2018, in dem ein Umsatzrückgang von 25% verbucht werden muss. Sowie, unter dem Strich, ein Verlust von gut 19 Millionen Euro. Dennoch schoss die Aktie wie eine Rakete nach oben, lag zeitweilig rund 12% im Plus und kratzte damit beinahe schon an der 10-Euro-Marke. 9,95 Euro standen als Tageshoch auf der Anzeigetafel, das ist der höchste Stand seit dem 15. Februar. Denn, und das ist die Erklärung für den Kurssprung, die Aussichten auf künftige Erträge versetzten die Anleger in Verzücken. Beziehungsweise Kauflaune. Höchste Zeit also, sich den Nordex-Chart noch einmal genau anzuschauen:

Deutsche Bank – Jetzt wird es eng

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht mehr zu sorgen, so ungefähr lässt sich die Situation bei der Deutschen Bank beschreiben. Nur dass es hier anstelle des Spotts eher um Short-Positionen geht, denn wie gerade bekannt wurde, wettet mit Steve Eisman nicht irgendwer gegen das Geldhaus. Nein, der New Yorker ist das reale Vorbild für den fiktiven Charakter Mark Baum im durchaus sehenswerten Film „The Big Short“, in dem eine Handvoll hellsichtiger Trader kurz vor der Finanzkrise auf die Wall Street short gingen – und gewannen! Dieser Eisman also sieht bei der Deutschen Bank deutliche Defizite bei der Profitabilität und der Kapitalisierung, und das ist zwar nicht neu, wirkt sich aber auch nicht gerade förderlich auf den Aktienkurs aus:

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