Mission completed

Es ist vollbracht! Am Mittwoch, dem 21. Januar 2021 endete um 11.49 Uhr Ortszeit am Washingtoner Kapitol die vierjährige Amtszeit von Donald Trump. Der hat mittlerweile gute Chancen, als schlechtester Präsident in die US-amerikanische Geschichte einzugehen. So gesehen war sein Fehlen bei der feierlichen Inauguration von Amtsnachfolger Joe Biden im illustren Kreis der Ehemaligen – außer dem hochbetagten Jimmy Carter nahmen die übrigen noch lebenden Ex-Präsidenten an der Vereidigung teil – eine eher angenehme Begleiterscheinung. Apropos Begleitung: viele Freunde blieben Donald Trump derzeit nicht mehr, auf seinem letzten Weg vom Weißen Haus ins Exil – pardon, in den Ruhestand – wie auch Jim Acosta, Trumps Fake-News-Media-Lieblingsgegner, in seinem ebenfalls am Mittwoch bei CNN erschienenen Artikel bemerkte. In Feierlaune waren dagegen die Märkte, denn die schenkten dem neuen Amtsinhaber erst einmal ein paar neue Allzeithochs. Die Euphorie war sogar so groß, dass auch hierzulande die Korken knallten:

Die Spannung steigt!

Sie wissen ja – ick bin ein Berliner, wa – und als solcher freue ich mich selbstverständlich über die Schneeflocken, die zuletzt über der Hauptstadt herniedergingen und selbige in ein Winterwunderland verwandelten. Noch mehr freuten sich naturgemäß meine beiden Kinder, die aus den – zugegebenermaßen überschaubaren – Ressourcen gleich voller Begeisterung einen kleinen Schneemann bauten. Nicht ganz so glücklich dürften dagegen die Bayern mit bzw. über den Wintereinbruch sein, schließlich gingen die Fußballer des FC Bayern – und von denen war hier auch gerade die Rede – am Mittwochabend im Schneetreiben in Kiel gegen den Drittplatzierten der 2. Bundesliga spektakulär und unerwartet unter. 6:5 nach Elfmeterschießen, macht das erste Zweitrundenaus im DFB-Pokal seit dem Jahr 2000 – hoppla! Ausrutscher gab es aber auch beim DAX, der zuletzt wieder unter die 14.000er-Schwelle schlitterte und sich aktuell um die Rückeroberung dieser runden Marke bemüht. Wem das noch nicht spannend genug ist, dem/der bleibt der Blick nach Washington. Denn:

Ein Hoch auf… uns!

Das Seuchenjahr 2020 ist Geschichte, der DAX zum Start ins neue (Börsen-)Jahr auf ein neues Allzeithoch geklettert und in den USA das endgültige Ende der Ära Trump mit der Bestätigung des Wahlsiegs Bidens durch den Kongress endlich amtlich. Doch es gibt noch einen Grund mehr zu feiern, denn wir konnten dieser Tage unseren zehnten Geburtstag feiern. Also, den von Prime Quants, versteht sich. Zehn Jahre ist es her, dass wir mit unserem eigenen Projekt an den Start gegangen sind, und darauf sind wir schon ein bisschen stolz. Denn dass wir über diese doch recht lange Zeit behaupten konnten, das haben wir Ihnen zu verdanken, unseren Kunden und Lesern. Viele Weggefährten sind dabei im Laufe der Zeit zu Freunden geworden, auch dafür wollen wir heute einmal „Danke!“ sagen. Dabei hat sich die (Börsen-)Welt im zurückliegenden Jahrzehnt merklich verändert, und damit verändern auch wir uns – indem wir immer öfter neue Wege gehen, hinter den Kulissen. Der Market Mover bleibt dagegen immer noch der Alte, „solide Performance mit soliden Trades“, daran werden wir auch im Zeitalter von Trading-Apps, Krypto-Hype, Wasserstoff-Wahnsinn und derlei mehr vorerst nichts ändern. Und auch nichts an unserer Sichtweise auf die Märkte, womit wir die Kurve aufs Parkett auch schon gekriegt hätten:

Ende gut, alles gut?

Nun wird heute wohl kaum eine(r) behaupten können, im vorweihnachtlichen (Einkaufs-)Stress zu sein, schließlich befindet sich das Land im zweiten Lockdown dieses so außergewöhnlichen Jahres. Es hat lange gedauert, doch kurz vor dem Fest der Liebe und der Familie zogen Bund und Länder letztlich die Reißleine und beendeten die vorweihnachtlichen Shopping-Ausflüge des Volkes in Fußgängerzonen und Malls. Obwohl – einige scheinen durchaus immer noch im Kaufrausch zu sein, denn an den Märkten ging es in der zurückliegenden Woche – der letzten vollständigen Handelswoche 2020 – noch einmal ein ganzes Stück nach oben. Diesmal war dann sogar der DAX mit von der Partie, dem wir zuletzt ja eine gewisse Ladehemmung attestiert hatten. Aber der zuletzt so oft Geschmähte zeigte auf der Zielgeraden noch einmal sein ganzes (Kurs-)Potenzial:

Kurz vor Schluss

Schön, dass Sie wieder dabei sind, zur vorletzten Ausgabe des Market Mover in diesem so außergewöhnlichen Jahr. Denn – und das ist neu – wir werden heuer, wie der Bajuware sagt, tatsächlich eine Zwischen-den-Jahren-Pause machen. Also so etwas wie unseren ganz persönlichen PQ-Lockdown. Schließlich fallen die beiden nächsten Freitage auf den 1. Weihnachts- bzw. den Neujahrsfeiertag, da haben wir uns kurzerhand entschlossen, diese beiden Ausgaben ausfallen zu lassen. Rückendeckung kriegen wir dabei einerseits von der Politik, die sich nun vermutlich ebenfalls auf eine harte Linie bzw. einen ebensolchen Shutdown verständigen wird. Und andererseits scheinen auch die Märkte mitzuspielen, denn auch da sind die Bewegungsmuster derzeit eher übersichtlich. Oder auch, mit anderen Worten: Ist nicht viel los, auf dem Parkett. Aber schauen wir es uns der Reihe nach an:

Zeit? Ist relativ!

Können Sie sich noch an den 4. Dezember 2019 erinnern? Also, um es etwas zu präzisieren, an den DAX-Stand jenes Tages? Nein? Das macht nichts, auch ich musste erst nachschauen: es waren tatsächlich 13.141 Punkte, die an jenem Mittwochabend als Schlusskurs auf der Anzeigetafel standen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass die deutschen Blue Chips seither gerade einmal 112 Zähler bzw. 0,85% aufgesattelt haben, binnen eines Jahres und in Relation zum gestrigen Endstand bei 13.253 Punkten. Ganz schön langweilig, dieser DAX, könnte man angesichts dieses Ergebnisses meinen, aber halt – während dieser zwölf Monate, die hinter uns und dem heimischen Leitindex liegen, ist so ziemlich alles passiert, was das (Börsen-)Leben spannend macht. Zeit also für einen ersten kleinen Jahresrückblick:

Es geht voran

Was für eine Woche! Gerade noch haben wir uns über mangelnde Fortschritte beschwert, da geht es auch schon in die Vollen. So zum Beispiel im Weißen Haus, wo die alberne Blockade der Trump-Administration endlich aufgehoben und eine geordnete Amts- und Machtübergabe an den ordentlich gewählten Nachfolger in die Wege geleitet wurde. Halbwegs einig waren sich auch Kanzlerin und Ministerpräsident(inn)en hierzulande, die sich am Mittwoch auf eine Verlängerung und eine, nun ja, zumindest ansatzweise Verschärfung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie einigen konnten. Eindeutig waren auch die Umfrageergebnisse zur großen DAX-Reform, wo insgesamt 629 verschiedene Interessengruppen wie Banken, Investoren, Unternehmen etc. in den vergangenen Wochen ihre Wünsche und Ideen äußern konnten. Herausgekommen ist dabei folgendes:

Schwierige Zeiten

Mir reicht es. Allerdings, und da hat man mich in der Redaktionssitzung auch direkt noch einmal freundlich darauf hingewiesen, ist das hier ja bekanntlich immer noch kein Politikmagazin. Was es mir quasi unmöglich macht, en Detail aufzuzählen, was mir so alles reicht, zum Beispiel in Washington. Was wiederum dazu führt, dass die Einleitung im heutigen Editorial ziemlich zügig abgearbeitet werden kann und wir uns mit geradezu ungewohnter Eile direkt dem Hauptteil zuwenden können, dem Blick auf die Märkte und deren Kursverhalten in den zurückliegenden Sitzungen. Und da zeigt sich folgendes Bild:

Mensch ärgere dich nicht!

Das beliebte Brettspiel „Mensch ärgere dich nicht“ gilt wohl als einer DER Klassiker unter den deutschen Gesellschaftsspielen. Erstmals erschienen ist es vor 110 Jahren, „erfunden“ hat es, wenn man so will, der Gründer der berühmten Schmidt Spiele, Josef Friedrich Schmidt, der 1907 auf Basis alter indischer Vorbilder die heute bekannte Version entwickelte. Der Name ist dabei Programm, denn während jeder Spieler versucht, seine vier Figuren als erster nachhause zu bringen, kann einiges passieren; kommt eine gegnerische Figur aufs gleiche Feld, fliegt die eigene raus und muss von vorne beginnen – worüber sich manche mehr und andere weniger ärgern können. Wer diese Kolumne hier häufiger verfolgt, ahnt wahrscheinlich schon, dass mit dieser Einleitung eine kleine, aber feine Parallele zu den Ereignissen rund um die US-amerikanische Präsidentschaftswahl gezogen werden soll. Da heißt der Sieger nach allem, was wir wissen, nämlich Joe Biden, und der Verlierer ärgert sich. Keinen Grund zur (Achtung, Wortspiel!) Klage gibt es hingegen an den Märkten:

Bitte nicht nachmachen!

In dieser Woche gibt es gleich zwei gute Nachrichten. Die erste: Amerika hat endlich gewählt. Die zweite: Für die Börsen geht es stramm nach oben. Das ist allerdings nur eine, nämlich die Sonnenseite der Medaille. Auf der Rück- bzw. Schattenseite, und damit geht es direkt über den Großen Teich, tobt eine erbitterte Schlacht um den Wahlsieg. Denn das absolute Worst-Case-Scenario came true, die von vielen erhoffte blaue Welle, die den Republikaner Trump aus dem Weißen Haus spülen sollte, blieb aus, stattdessen liefern sich der (Noch-)Präsident und Herausforderer Joe Biden ein Kopf-an-Kopf-Rennen um jede einzelne Stimme. Das Schlimme daran:

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