Einsame Spitze!

Sehen Sie mir bitte nach, wenn ich heute direkt und ohne Umschweife auf den Punkt beziehungsweise zum DAX komme, aber – der deutsche Leitindex ist in dieser Handelswoche DER Market Mover derselben gewesen! In einer ziemlich sehenswerten Rallye-Bewegung schraubte sich das Aktienbarometer seit Donnerstag vergangener Woche von einer Bestmarke zur nächsten. Dabei markierte der DAX sowohl im Intraday-Verlauf als auch auf Schlusskursbasis täglich neue Rekordmarken und steht aktuell bei sechs 2-in-1-Rekordsitzungen hintereinander. Wobei es am heutigen Freitag kurz nach der Eröffnung bereits auf Bestmarke Nummer Sieben ging; im Chart haben sich die Notierungen in der Spitze mittlerweile bis auf 17.817 Punkte katapultiert, das aktuelle (= gestrige) Allzeithoch per Tagesschluss liegt bei 17.678 Zählern. Dabei konnte der deutsche Leitindex in dieser Woche noch an anderer Stelle punkten:

All AIyes on…

Falls Sie sich gerade von der heutigen Überschrift ein wenig veräppelt fühlen (was ich nicht hoffe) oder annehmen, dass unsere Textchefin womöglich die Frau ist, „die freitags nicht kann“ – nichts dergleichen ist der Fall, ich stimme Sie lediglich auf einen Beitrag ein, in dem es vor allem um „die wichtigste Aktie auf dem Planeten Erde“ geht. Verliehen wurde dieser „Titel“ von den Analysten der US-amerikanischen Großbank Goldman Sachs, die sich als ebensolche mit Superlativen durchaus auskennt. Und gemeint ist mit der Bezeichnung natürlich – oder in Majuskeln, also NATÜRLICH, um den Spannungsbogen noch ein wenig zu erhöhen – die Aktie des Chip-Giganten NVIDIA. Die machte am gestrigen Donnerstag nach Vorlage der (ausgezeichneten) Quartalszahlen am späten Mittwochabend einen DEUTLICHEN Satz nach oben (+16,4%) und schob damit die Aktienmärkte rund um den Globus an. Insbesondere der DAX konnte davon profitieren:

Die Party geht weiter

Für mich als karnevalistisch eher uninteressierten Hauptstädter ist der Aschermittwoch eher ein Tag der Freude, besagt er doch, dass die närrische „fünfte Jahreszeit“, im Volksmund je nach Region Karneval, Fastnacht, Fasching oder Fasnet genannt, ihr natürliches Ende gefunden hat. Verstehen Sie mich nicht falsch – dem Grunde nach bin ich durchaus eine Frohnatur, allerdings gilt das ganzjährig, und nach wochenlangen, intensiven Verkleidungsorgien im häuslichen Umfeld (inklusive eines erhöhten Pfannkuchen-Konsums, die andernorts beziehungsweise ebenfalls je nach Region als Krapfen, Berliner, Kräppel oder Kreppel bezeichnet werden) bin ich zugegebenermaßen erleichtert, dass der Spuk vorbei ist. Auf dem Parkett – und damit kommen wir zum eigentlichen Thema – geht die Party allerdings weiter:

Blue Chips auf Rekordjagd

in der vergangenen Woche haben die Notenbanker der Fed noch für einen kurzzeitigen Dämpfer an den Aktienmärkten gesorgt, in dieser Handelswoche dagegen überwog dann doch wieder der pure Optimismus: Während der S&P 500, Hauptdarsteller der vorangegangenen Ausgabe, am Mittwoch erstmals in seiner Geschichte an der 5.000er-Barriere kratzte, kletterte der deutsche Leitindex am Dienstag bereits auf ein neues Allzeithoch bei 17.050 Punkten. Damit haben die Börsen ihre Rekordjagd mal eben so mir nichts, dir nichts fortgesetzt, was angesichts der aktuellen Nachrichtenlage(n) zumindest bemerkenswert erscheint. Aus charttechnischer Sicht ist der DAX damit an ein interessantes Level herangelaufen. Denn:

Alles wie gehabt

Heute ist Murmeltier-Tag! „Bitte was?!“, werden Sie jetzt vermutlich einwenden, aber lassen Sie mich kurz erklären: In den USA und Kanada wird alljährlich am 2. Februar der „Groundhog Day“ begangen, ein laut Wikipedia „kulturelles Ereignis“, in dem das namensgebende Murmeltier zwecks Wettervorhersage aus seinem Bau gelockt wird. So weit, so bekannt (auch, weil von Hollywood mit dem Titel „Und täglich grüßt das Murmeltier“ 1993 verfilmt), und der einzige Grund, warum wir diese olle Kamelle heute mal wieder herauskramen, ist der, dass auch an den Märkten zuletzt „das Murmeltier grüßte“. Nach dem Leitzins-Entscheid der US-Notenbank Fed (Zinspause, Senkung frühestens im Sommer) drehten die Aktienindizes nämlich wieder nach unten ab. Beispiel S&P 500:

Die Berichtsaison ist eröffnet!

Hereinspaziert, meine sehr verehrten Damen und Herren et cetera, das Warten hat ein Ende, es ist wieder so weit – die Berichtsaison ist eröffnet! Dabei machten die US-Großbanken in der Vorwoche wie gewohnt den Anfang, konnten aufgrund der überwiegend durchwachsenen Ergebnisse aber noch keine echte Euphorie entfachen. Das änderte sich dann in der laufenden Woche, nachdem Netflix seine Zahlen zum abgelaufenen Quartal präsentierte. Ein ordentliches Plus beim Umsatz und bei der Abonnentenzahl katapultierte die Papiere des Streaming-Anbieters zur Wochenmitte um fast 11% nach oben. Und schob den NASDAQ 100 auf das nächste Rekordhoch; 17.665 Punkte standen als neue historische Bestmarke am Mittwochabend auf der Anzeigetafel. Klar nach oben ging es am gleichen Abend auch für den S&P 500, der ebenfalls ein neues All Time High markierte. Und:

Im Reich der Fantasie

das mit der Fantasie – oder Phantasie, wer die etwas ältere Schreibweise bevorzugt – ist bekanntlich so eine Sache. Meine Kinder – mittlerweile im Alter zwischen beinahe sechs, fast vier und gerade zwei Jahren – verfügen beispielsweise über derart reichlich davon, dass sich unser Zuhause (zumindest Teile davon) bisweilen in ein Märchenschloss, ein Piratenschiff und/oder eine Ritterburg verwandelt. Wobei die Grenzen hier durchaus fließend und für Außenstehende wie mich nicht immer klar zu erkennen sind. Recht fantasievoll ging es zuletzt auch an den (Aktien-)Märkten zu, was sich hauptsächlich an den Kursverläufen ablesen ließ. Da sorgten wachsende Zinssenkungsfantasien nämlich zuerst für eine veritable Jahresendrally, die nicht nur den DAX im Dezember auf neue Rekordstände trug. Aber:

Öfter mal was Neues

Das neue Jahr ist noch nicht einmal zwei Wochen alt, und schon geht es wieder rund, auf dem Parkett. Wobei ausnahmsweise nicht unbedingt die Aktienmärkte gemeint sind – zu denen kommen wir gleich. Die Rede soll zunächst von den Kryptobörsen sein, denn da sorgte eine Entscheidung der US-Wertpapier- und Börsenaufsichtsbehörde SEC zuletzt für mächtigen Wirbel. Bitcoin, die größte und bekannteste Kryptowährung, soll künftig über börsengehandelte Fonds, die sogenannten ETFs, handelbar sein. Diese Meldung wurde in den vergangenen Tagen gleich zweimal verbreitet (einmal als Fake-News, nachdem Hacker den X-Account der SEC gekapert hatten, und tags darauf dann als verifizierte Mitteilung), die Folgen waren indes dieselben:

Zahlen über Zahlen

Selten habe ich mich mehr auf den Einstieg gefreut, denn hier und heute darf ich zuallererst eines – nämlich Ihnen ein ganz besonders gutes neues Jahr 2024 wünschen! Weil das Neue aber selten ohne das Alte so richtig zur Geltung kommt, werfen wir gleich einen schnellen Blick in den Rückspiegel. Da gab es in den zurückliegenden Monaten schließlich einiges zu sehen, wenn wir uns den Kursverlauf des DAX noch einmal vor Augen führen. Angefangen mit dem frühen Jahrestief, das gleich am ersten Handelstag am 2. Januar 2023 bei 13.976 markiert wurde, stieg der deutsche Leitindex in mehreren Aufwärtswellen bis auf das amtierende Rekordhoch vom 14. Dezember bei 17.003 Punkten. Zwischen dem Jahrestief und dem entsprechenden -hoch lagen nicht nur elfeinhalb Monate, sondern auch 3.027 Punkte beziehungsweise +21,6%. Und:

Schöne Bescherung

Klar, so wirklich originell ist die heutige Überschrift tatsächlich nicht, zumal wir die so (oder so ähnlich) sicherlich auch schon einmal hatten. Aber keine Angst, es soll an dieser Stelle gar nicht um den gleichnamigen Weihnachtsfilm-Klassiker rund um die Erlebnisse der Familie Griswold gehen, selbst wenn einige von uns die Dialoge mitsprechen können. Nein, die Rede ist heute, zwei Tage vor Heiligabend, vielmehr von einem anderen Abend, dem vom Mittwoch dieser Woche, um genau zu sein. Da ging es an den US-Börsen nämlich ziemlich unvermittelt ein gutes Stück abwärts. Konkret:

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