Analysen

Finanzmarktanalysen zu ausgewählten Titeln

Evotec – Und was kommt jetzt?

„Bäm Oida“ würden meine Sprösslinge vermutlich als Kommentar zu dem abgeben, was sich gestern bei Evotec abspielte: Mit einem Kurssprung von 11,58% schoss die Aktie direkt über die 14-Euro-Marke und damit über die März-Abwärtstrendgerade. Ausverkauf? Geschenkt! Aber reicht dieser Kraftakt jetzt für eine Rückkehr in den Aufwärtstrend? Hier ist die Antwort:

Commerzbank – Die Lage ist kritisch!

Dass wir zuletzt beinahe ausschließlich von der Deutschen Bank berichteten, wenn es um den Sektor Banken ging, lag vor allem daran, dass beim Branchenprimus schlichtweg „mehr los war“, wie das so salopp in der Umgangssprache genannt wird. Dagegen verliefen die vergangenen Wochen bei der Commerzbank geradezu „geräuschlos“; dieser Schein trügt allerdings, denn nach dem gestrigen neuen Jahrestiefststand wird es höchste Zeit, auf den Chart zu schauen:

Nordex – Bitte bleiben Sie seriös!

So. Jetzt aber mal der Reihe nach. Was war da gestern eigentlich los, im TecDAX? Nordex hat Zahlen gebracht, soviel steht fest. Und zwar die für’s erste Quartal 2018, in dem ein Umsatzrückgang von 25% verbucht werden muss. Sowie, unter dem Strich, ein Verlust von gut 19 Millionen Euro. Dennoch schoss die Aktie wie eine Rakete nach oben, lag zeitweilig rund 12% im Plus und kratzte damit beinahe schon an der 10-Euro-Marke. 9,95 Euro standen als Tageshoch auf der Anzeigetafel, das ist der höchste Stand seit dem 15. Februar. Denn, und das ist die Erklärung für den Kurssprung, die Aussichten auf künftige Erträge versetzten die Anleger in Verzücken. Beziehungsweise Kauflaune. Höchste Zeit also, sich den Nordex-Chart noch einmal genau anzuschauen:

Commerzbank - Ausblick nach Zahlen

Zwei Prozent Tagesplus und 11 Euro in Sicht – so reagiert die Aktie der Commerzbank am Dienstag auf die Zahlen zum ersten Quartal 2018. Das Geldhaus führt damit die Titel im deutschen Leitindex klar an. Als Ziel bleibt die Ausschüttung einer Dividende bestehen. Das scheint bei den Anlegern gut anzukommen. Denn: Es wurde getan, was nötig war, und gleichzeitig sogar an der Zukunft des Unternehmens gebaut.

Deutsche Bank – Jetzt wird es eng

Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht mehr zu sorgen, so ungefähr lässt sich die Situation bei der Deutschen Bank beschreiben. Nur dass es hier anstelle des Spotts eher um Short-Positionen geht, denn wie gerade bekannt wurde, wettet mit Steve Eisman nicht irgendwer gegen das Geldhaus. Nein, der New Yorker ist das reale Vorbild für den fiktiven Charakter Mark Baum im durchaus sehenswerten Film „The Big Short“, in dem eine Handvoll hellsichtiger Trader kurz vor der Finanzkrise auf die Wall Street short gingen – und gewannen! Dieser Eisman also sieht bei der Deutschen Bank deutliche Defizite bei der Profitabilität und der Kapitalisierung, und das ist zwar nicht neu, wirkt sich aber auch nicht gerade förderlich auf den Aktienkurs aus:

Tagesverlierer Deutsche Börse – nur ein Rücksetzer?

Während die Deutsche Börse seit Jahresbeginn eigentlich nur den Weg nach oben kennt, verliert die Aktie vom Handelsplatzbetreiber zur Wocheneröffnung und landet zwischenzeitlich auf dem letzten Platz im DAX. Das Papier beginnt damit möglicherweise eine etwas länger angelegte Abwärtsbewegung. Bis zum Mittag notiert die Aktie knapp ein Prozent tiefer, als sie am vergangenen Freitag aus dem Handel ging.

Evotec – Keine Entwarnung!

Montagmorgen, und damit höchste Zeit für ein Update in Sachen Evotec – die Aktie des Biotechunternehmens ist in der vergangenen Woche nämlich nach unten durchgebrochen und bis auf ein neues Jahrestief bei 12,07 Euro abgeschmiert. Die Performancezahlen sind daher tiefrot und lesen sich in etwa so: Ein Minus von 8,5% auf Wochensicht, -14,2% für die vergangenen vier Wochen, -6,8% im laufenden Jahr. Damit hat die Bullenfalle, vor der wir in unserer bislang letzten Analyse noch gewarnt hatten, tatsächlich zugeschnappt, und auch wenn die 12-Euro-Marke ihren Job als Unterstützungszone bislang einwandfrei erledigt hat, kann (noch) keine Entwarnung gegeben werden:

Apple – Kaufsignal?

„River Deep – Mountain High“ ist einer der ersten und besten Songs, die Tina Turner im Laufe ihrer mehr als 50-jährigen Karriere unters Volk bzw. in die Charts brachte. Und gleichzeitig die perfekte Beschreibung für den jüngsten Kursverlauf im Apple-Chart. Die Kultmarke aus Cupertino/Kalifornien hat zuletzt eine wahre Berg- und Talfahrt hinter sich gebracht, und krönte diesen Parforceritt – allein auf Wochensicht legte die Aktie rund 10% zu – am gestrigen Montag mit einem neuen Allzeithoch bei 187,67 US-Dollar. Damit liegt aus charttechnischer Sicht ein klares Kaufsignal vor:

Evotec – Vorsicht Falle!

Wie heißt das so schön im Börsenvolksmund – the Trend is your friend! Und damit das nicht allzu langweilig wird, gibt es in der Technischen Analyse immerhin drei verschiedene Trendrichtungen zur Auswahl: auf-, ab- und seitwärts. So weit, so gut und auch so hinlänglich bekannt. Um das nun an einem Beispiel anschaulich darstellen zu können, haben wir heute (wieder einmal) die Evotec-Aktie mitgebracht. Denn die hat gleich alle drei Varianten zu bieten, wobei die aktuelle Ausgangslage ziemlich brisant ist:

Dialog Semiconductor – Ein Funke Hoffnung

Als wir die Dialog Semiconductor-Aktie vor gut 10 Tagen zuletzt unter die Lupe nahmen, stellten wir uns die Frage, ob sich da im Chart wohl eine inverse Flagge oder doch eher ein Boden ausbilden möge. Nun, es wurde dann doch eher eine Flagge, denn in der Folge rutschten die Kurse doch tatsächlich noch eine Etage tiefer, womit auch das amtierende Jahrestief auf 17,05 Euro verschoben wurde – nach unten. Der Ausflug auf das April-Top bei 20,27 Euro war also tatsächlich nur eine Episode, aber noch ist nicht alle Hoffnung verloren:

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